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Weisheiten
der Indianer
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| "Jetzt
wollen die Archäologen die Grenze des Indianergebietes
finden. Die Indianer hatten keine Grenze! Sie waren frei! Ich
hätte lieber die Sterne als Dach und die Erde als Fussboden,
ich würde lieber unter einem Baum leben und einen Korb
flechten oder tun, was ich immer getan habe. Mein einziger
Wunsch ist, dass wir freier wären und zu den Hügeln und
Bergen gehen könnten, um dort einen Tag zu verbringen.
Einfach um die Erinnerungen zurück zu holen, wie es war, als
wir dort lebten."
Juanita
Centeno, Chumash...
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| "Denkt
nicht immer nur an euch selbst, o Häuptlinge, auch nicht nur
an eure eigene Generation. Denkt an die vielen folgenden
Generationen unserer Familien, denkt an unsere Enkel und die
noch Ungeborenen, deren Gesichter von unter dem Erdboden her
kommen."
Peacemaker
Gründer der Irokesen-Föderation, ca.1450...
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| "Solange
der Adler jagt und fliegt, lebt diese Welt. Doch fliegt und
jagt der Adler nicht mehr, stirbt diese Welt."
ohne
Ursprungsangabe...
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| "Jetzt
ist es zu spät. Der weiße Mann hat das Land, das wir lieben,
und wir wollen nur noch über die Prärie ziehen, bis wir
sterben."
Parra-wa-samen
(Ten Bears) von den Yamparika-Comanchen bei den
Friedensverhandlungen von Medicine Lodge / 1867...
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| "Er
wusste nicht, wo er hinfuhr, und nicht, wo er gewesen war. Und
er tat alles mit anderer Leute Geld. Die anderen Weißen sind
seitdem seinem Beispiel gefolgt."
Indianische
Spruchweisheit über Kolumbus...
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| "Ich
kann sehen, dass noch etwas anderes dort in dem blutigen
Schlamm starb und vom Schnee begraben wurde. Eines Volkes
Traum ist dort gestorben. Es war ein schöner Traum..."
Sioux-Medizinmann
Hehaka Sapa (Black Elk) zu Wounded Knee...
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| "Lasst
uns hingehen in unsere Gebirge. Lasst uns unsere Herden in Tälern
weiden und lasst uns dort reiten, wo es nach Salbei duftet und
nach dem Geruch der Pinienholzfeuer. Lasst uns in Frieden
wohnen im Land der roten Berge, die aus dem Sand der Wüste
aufsteigen, wo die Adler fliegen."
Häuptling
Ganada Mucho...
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| "Steht
nicht an meinem Grab und weint, ich bin nicht da, nein ich
schlafe nicht. Ich bin eine der tausend wogenden Wellen des
Sees, ich bin das diamentene Glitzern des Schnees, wenn ihr
erwacht in der Stille am Morgen, dann bin ich für euch
verborgen, ich bin ein Vogel im Flug, leise wie ein Luftzug,
ich bin das sanfte Licht der Sterne in der Nacht. Steht nicht
an meinem Grab und weint, ich bin nicht da, nein ich schlafe
nicht."
Lakota...
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| "Man
lehrte uns, dass der Große Geist alles sieht und alles hört
und dass er nichts vergisst; dass er nach dem Tod dem Geist
jedes Menschen nach seinen Verdiensten eine neue Heimat gibt
... Daran glaube ich, so wie alle aus meinem Volk."
Joseph (Himmaton
Yalatkit) Häuptling der Nez Perce...
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| "Blau
sinkt der Abend herab, blau sinkt der Abend, überall, wohin
ich blicke; die seidenen Maisfäden tanzen."
Lied
eines Papago...
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| "Die
verrückte und kranke Welt des weissen Mannes Vieles ist töricht
an eurer sogenannten ZIVILISATION. Wie Verrückte lauft ihr
weissen Menschen dem Geld nach, bis ihr soviel habt, dass ihr
gar nicht lange genug leben könnt, um es auszugeben. Ihr plündert
die Wälder, ihr schlachtet die Tiere ab, ihr verschwendet die
natürlichen Brennstoffe, als käme nach euch keine Generation
mehr , die all dies ebenfalls braucht. Die ganze Zeit redet
ihr von einer besseren Welt, während ihr immer grössere
Bomben baut, um jene Welt, die ihr jetzt habt, zu zerstören."
Tatanga
Mani...
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| "Der
Rote Mann kämpft für sein Volk, seine Familie, um
Nahrungsvorräte und Jagdgebiete, um das Überleben. Der
Weisse Mann kämpft aus Gier nach mehr für sich und seinen
Hunger nach Geld und Gold. Er denkt an sich immer zuerst. Bei
den roten Männern ist der reich zu nennen, der viele
Geschenke macht; Bei den weissen Männern kommt es darauf an,
immer noch mehr anzuhäufen und bloss nichts wegzugeben. Der
rote Mann liebt die Natur, weil er ein Teil von ihr ist. Der
Weisse Mann tötet die Natur, obwohl auch er ein Teil von ihr
ist. DAS nenne ich verrückt.."
SUVATE......Dog
Soldier...
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| Wenn
du das Feuer siehst, wenn du den Himmel betrachtest:
Vergiss nicht, das sind die Geister der Ahnen - unserer Ahnen!
unbekannt...
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| Wenn
du am Morgen aufstehst, dann sage Dank für das Morgenlicht, für
dein Leben und die Kraft, die du besitzt. Sage Dank für deine
Nahrung und die Freude, am Leben zu sein. Wenn du keinen Grund
siehst, Dank zu sagen, liegt der Fehler bei dir.
Tecumseh...
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| Kein
Mensch beginnt, er selbst zu sein, bevor er nicht seine Vision
gehabt hat.
Ausspruch
der Ojibway...
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| Indianische
Legenden erzählen uns, dass der Adler allmächtig war und über
alles wachte. Seine Fähigkeit und Anteilnahme machten ihn zum
Mittler, der dem Schöpfer die Gebete der Menschen überbrachte.
Der Adler symbolisiert die Ehrfurcht vor dem Unbekannten.
Adelphena
Logan...
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| Belästige
niemanden seiner Religion wegen - achte die Ansichten anderer
und verlange von ihnen, dass sie auch die deine achten.
Tecumseh...
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| Ein
Falke kreist auf den Wegen des Windes - er allein kennt sie,
er allein weiss, wie sie ihn zum Mittelpunkt führen.
Simon J.
Ortiz (Pueblo- Indianer)...
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| Wir
wissen, was der weisse Mann eines Tages erst entdecken wird.
Unser großer Geist ist derselbe Gott. Denkt nicht, dass ihr
ihn besitzt, so wie ihr unser Land zu besitzen glaubt, denn
das koennt ihr nie.
Der
grosse Geist ist der Gott aller Menschen, des Roten und des
Weissen Mannes. Dem grossen Geist ist diese Erde kostbar. Die
Erde zu verletzten heisst Gott zu verachten.
Chief
Seatlle 1854...
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Nach
Ansicht der Indianer gehört die Erde dem Grossen Geist, und
dem Menschen ist sie nur in Obhut gegeben. Das Land, das ich
nutze, ist nicht mein, es ist mir vom Grossen Geist nur zu
meinem Nutzen und zum Nutzen für die Generationen derer, die
nach mir kommen, geliehen. Die Bereitschaft des Indianers, mit
seinen Mitmenschen zu teilen, war eine grossartige Sache.
Oft gab er versteckt hinter einer Maske oder unerkannt für
den Empfänger, so dass dieser denken musste, das Geschenk
komme vom Grossen Geist. Er kannte echte soziale Sicherheit in
der Art eines wechselseitigen Beistandpaktes zwischen sich und
seinen Mitmenschen.
Wenn ein Mann heiratete, griff jeder mit an und half, ihm ein
Heim zu errichten. Er brauchte nicht eine Hypothek von 20000
Dollar aufzunehmen, an der er den Rest seines Lebens zahlte.
Wenn er auf die Jagd oder zum Fischfang ging und mehr
heimbrachte, als er brauchte, teilte er seine Beute mit
anderen.
Sein Sinn, sich zu allem Zeit zu lassen, verlieh ihm geistige
und körperliche Gesundheit. Und weil er so handelte und
lebte, bescherte ihm der Grosse Geist viele Tage. Er wurde alt
und lebte ein gutes Leben. Moege es euch auch so ergehen,
meine Freunde.
Sun
Bear...ein Chippewa-Indianer aus Minnesota...
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| "Der
ganze Südwesten war ein einziges Haus, gebaut aus der Morgendämmerung.
Es war gemacht aus Blütenstaub und Regen. Das Land war alt
und ewig. Viele Farben waren auf den Hügeln und in der Ebene,
und hinter den Bergen war eine dunkle Wildnis. Das Land war
bestellt und stark, und im ganzen Umkreis war es schön."
Indianerlied
des Südwestens...
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| "Wer
die Erde nicht respektiert, zerstört sie, wer nicht alles
Leben so wie das eigene respektiert, wird zum Mörder. Der
Mensch glaubt manchmal, er sie zum Besitzer, zum Herrscher
erhoben worden. Das ist ein Irrtum. Er ist nur ein Teil des
Ganzen. Seine Aufgabe ist die eines Hüters, eines Verwalters,
nicht die eines Ausbeuters. Der Mensch hat Verantwortung,
nicht Macht. Wir denken bei jeder Entscheidung an die siebte
der kommenden Generationen. Es ist unsere Aufgabe, dafür zu
sorgen, dass die Menschen nach uns, die noch ungeborenen
Generationen, eine Welt vorfinden, die nicht schlechter ist
als die unsere - und hoffentlich besser."
Oren
Lyons...Häuptling der Onondaga-Nation...
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| Wenn
wir jagen, so ist es nicht unser Pfeil, der den Elch tötet,
wie stark auch unser Bogen sein mag; es ist die Natur selbst,
die ihn tötet.
Big
Thunder (Ende 19.Jh.) ... Wabanaki Algonquin...
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| Von
allen Tieren ist das Pferd der beste Freund des Indianers,
denn ohne es könnte er keine weiten Reisen unternehmen. Das
Pferd ist der wertvollste Besitz eines Indianers. Wenn ein
Indianer etwas wichtiges vorhat, dann verspricht er seinem
Pferd, es mit Erdfarben zu bemalen, wenn es ihn unterstützt,
sodass alle sehen können, wie sein Pferd ihm geholfen hat.
Brave
Buffalo (Ende 19.Jh.) ...Medizinmann der Teton Sioux...
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| "Tötet
nicht die Bäume, macht nicht das Wasser unserer Flüsse trübe.
Reißt nicht das Eingeweide unserer Erde auf. Sonst werden die
Flüsse und Bäume weinen."
Keokuk...Häuptling
der Sauk...
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| Sie
behaupten, unsere Erde gehört ihnen. Seht Brüder, der Frühling
ist da. Die Sonne hat die Erde umarmt. Bald werden wir die
Kinder dieser Liebe sehen. Jeder Same, jedes Tier ist erwacht.
Die selbe Kraft hat auch uns geboren. Darum gewähren wir auch
unseren Mitmenschen und unseren Freunden, den Tieren, die
gleichen Rechte wie uns, auf dieser Erde zu leben. Aber hört
Brüder. Jetzt haben wir es mit einer anderen Art zu tun. Sie
waren wenige und schwach; jetzt aber sind es viele und sie
sind stark und überheblich. Es ist kaum zu glauben, sie
wollen die Erde umpflügen. Habgier ist ihre Krankheit. Sie
haben viele Gesetze gemacht und die Reichen dürfen sie
brechen, die Armen aber nicht. Sie nehmen das Geld der Armen
und Schwachen, um die Reichen und Starken damit zu stützen.
Sie sagen, unsere Mutter die Erde gehöre ihnen; sie zäunen
uns, ihre Nachbarn, von unserer Mutter ab. Sie beschmutzen
unsere Mutter mit ihren Gebäuden und ihrem Abfall. Sie
zwingen unsere Mutter, zur Unzeit zu gebären. Und wenn sie
keine Frucht mehr trägt, geben sie ihr Medizin, auf das sie
auf's neue gebären soll. Was sie tun ist nicht heilig. Sie
sind wie ein Fluss zur Zeit des Hochwassers. Im Frühling
tritt er über die Ufer und zerstört alles auf seinem Wege
Sitting
Bull...Lakota...
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| "Kein
Mensch kann seine Mutter besitzen, keiner kann die Erde zu
seinem Eigentum machen."
Ojibwa...
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| "Ich
bin das Land. Meine Augen sind der Himmel. Meine Glieder sind
die Bäume. Ich bin der Fels, die Wassertiefe. Ich bin nicht
hier, um die Natur zu beherrschen oder sie zu nutzen. Ich bin
selbst Natur.
Hopi
Indianer...
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| "Ich
will für meinen kleinen Bruder einen kleinen Vogel schiessen.
Ich will für meine kleine Schwester einen kleinen Fisch
erlegen."
Haida
Indianer ...
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| "Wenn
du dein Herz nicht hart werden lässt, wenn du deinen
Mitmenschen kleine Freundlichkeiten erweist, werden sie dir
mit Zuneigung antworten. Sie werden dir freundliche Gedanken
schenken. Je mehr Menschen du hilfst, desto mehr dieser guten
Gedanken werden auf dich gerichtet sein. Dass Menschen dir
wohlgesinnt sind, ist mehr wert als Reichtum."
Henry
Old Coyote...
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| "Der
Rauch aus unserer heiligen Pfeife ist der Atem des Grossen
Geistes. Wenn wir beisammensitzen und die Pfeife rauchen,
bilden wir einen Kreis, der ohne Ende ist und alles
umschliesst, was auf der Erde lebt."
Lame
Deer (Tahca Ushte)...Lakota...
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| "Weisst
du, dass die Bäume reden? Ja, sie reden. Sie sprechen
miteinander, und sie sprechen zu dir, wenn du zuhörst. Aber
die weissen Menschen hören nicht zu. Sie haben es nie der Mühe
wert gefunden, uns Indianer anzuhören, und ich fürchte, sie
werden auch auf die anderen Stimmen in der Natur nicht hören.
Ich selbst habe viel von den Bäumen erfahren: manchmal etwas
über das Wetter, manchmal über Tiere, manchmal über den
Grossen Geist."
Tatanga
Mani...Stoney...
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| "Mögen
alle meine Fehler sich auf ihre Plätze begeben und möglichst
wenig Lärm dabei machen."
Eskimospruch...
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| "Der
Tag geht zu Ende: Überdenke noch einmal, was er dir an Sorgen
gebracht hat. Ein paar davon behalte, die anderen wirf
weg!"
Calvin
O. John
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| "Grosser
Geist, bewahre mich davor, über einen Menschen zu urteilen,
ehe ich nicht eine Meile in seinen Mokassins gegangen
bin."
unbekannter
Apachenkrieger...
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"Ich
sage immer, was ich in meinem Herzen für wahr halte. Darum
geht es. Wenn alle das verstehen könnten, würden sie wissen,
wie ich mich fühle. Wenn andere Menschen sich ihre Kultur
bewahren und weiter danach leben würden, wüssten sie um
diese Dinge.
Manchmal sagen die Leute, ich würde wieder Indianer spielen.
Oh, das ist traurig. Ich glaube nicht, dass ich Indianer
spielen oder mich wie eine Indianerin aufführen muss. Ich bin
eine. Ich bin so. Ich bin, wer ich bin. Und ich bin
stolz."
Mary
Leitka...Hoh...
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| "Die
Männer sind im inneren Kreis, und die Frauen sitzen hinter
ihnen. Die Frauen wissen soviel wie die Männer, und man fragt
sie oft um Rat. Sie interessieren sich immer dafür, was ihre
Männer machen, und denken darüber nach."
Sarah
Winnemucca Hopkins...Paiute...
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"Man
könnte sagen, dass die Religion der Nicht -Indianer von außen
kam, wie Gott, der irgendwo da oben im Himmel ist mit seinem Königreich,
und die Menschen hier unten versuchen, sich in den Himmel
hochzuarbeiten.
In der Auffassung der Indianer dagegen bist du Gott. Er ist in
dir, Teil von dir. Und das ist unser Anfang, unsere Schöpfung,
als wir zum ersten Mal erschaffen wurden. Das tragen wir in
uns."
Vickie
Downey...Tewa...
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| "Ich
sitze wie ein Vogel auf dem Zweig. Ich schaue mich um und weiß
nicht wohin. Lasst mich daher auf den Boden
herunterkommen."
Lenape
Indianer...
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"Es
gibt mehr als eine Strasse, die zum Leben nach dem Leben führt,
es gibt mehr als eine Art zu lieben, es gibt mehr als einen
Weg, die andere Hälfte seines Selbst in einem anderen
Menschen zu finden, es gibt mehr als eine Art, den Feind zu
bekämpfen."
"Wer sein Selbst nicht lieben kann, kann niemanden
lieben. Wer sich seines Körpers schämt, schämt sich alles
Lebendigen. Wer seinen Körper schmutzig findet, ist verloren.
Wer die schon vor der Geburt erhaltenen Gaben nicht
respektieren kann, kann nie etwas richtig respektieren."
Eine
Nootka
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"Wie
glücklich bin ich?
Das ist für uns die wichtigste Frage im Leben. Für einen
Indianer hängt der Erfolg nicht davon ab, wieviel er verdient
oder welche gesellschaftliche Stellung er einnimmt, sondern
einzig und allein davon, wie glücklich er ist."
Beryl
Blue Spruce...Pueblo.Indianer...
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| "Gott
trug mir auf, dass ich meinen Leuten sagen solle, sie mögen
gut sein, einander lieben und nicht stehlen oder lügen. Er
gab mir diesen Tanz, um ihn meinem Volk weiterzugeben.
Wowoka...Paiute...Geistertanzprophet...
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| "Wie
lange leben wir auf Erden? Nicht für immer, nur eine kleine
Spanne. Jade zerbricht, Gold wird zerdrückt, Quetzalfedern
knicken. Nichts dauert auf Erden, alles lebt nur einen Hauch
lang. Unsere Zeit ist geliehen, im Nu müssen wir sie hinter
uns lassen."
Azteken...
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| "Du
bist, was deine Mutter ist. Du siehst die Welt und alles, was
auf ihr ist, durch die Augen deiner Mutter. Was du später von
den Vätern lernst, ist etwas anderes. Die Kette der Kultur
ist die Kette der Frauen, die die Vergangenheit mit der
Zukunft verbindet."
Shirley
Hill Witt...Mohawk...
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| "Ein
Volk ist so lange nicht erobert, wie die Herzen seiner Frauen
stark sind. Dann aber ist es aus und vorbei- einerlei, wie
mutig die Krieger und wie stark ihre Waffen auch sein mögen."
Cheyenne-Redensart
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